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Die Prinzeninseln von Istanbul

Die Prinzeninseln von Istanbul

Heute nun der vorletzte Post meiner Istanbul-Reise. Dann habt ihr es auch geschafft. Ich hoffe ich langweile euch nicht, aber ich habe einfach so viele Fotos gemacht. Heute kommen wir nämlich zu den Prinzeninseln, auf denen wir zwei Mal waren, weil sie einfach wirklich schön sind. Sie sind perfekt, wenn man einen Tag mal aus dem Großstadttrott raus will, einem nach Strand und Meer ist und man einfach mal Abwechslung will.

Die Fahrt dort hin ging schon lustig los. Man braucht ungefähr 90 Minuten bis zu den Inseln, da so ein großes Schiff nicht so schnell ist. Wenn man sich übrigens ein kleines Schnellboot (das auch sehr teuer ist) mietet, kommt man in 45 Minuten an. Muss also jeder selber wissen. Wir fuhren also gemütlich auf der Fähre, schauten aufs offene Meer und hörten plötzlich einen Mann, der etwas auf türkisch rief.


Die Prinzeninseln von Istanbul

Als wir uns in die Richtung, aus der das Geräusch kam, drehten, sahen wir einen Verkäufer, der etwas in der Hand hielt und neben sich eine Kiste mit verschiedenen Gemüsesorten abstellte. Und dann ging es los. Er versuchte uns nämlich einen Gemüseschäler zu verkaufen. Ich meine.. alle sind auf dem Weg zum Urlaub machen, wer denkt da ans Gemüseschälen? Aber davon ließ er sich nicht beirren. Er fing also an, fleißig die Gurken, Tomaten, Melonen und Karotten zu schälen. Das witzigste daran war eigentlich, dass unglaublich viele Leute die Schäler auch kauften. Manche sogar zwei oder drei Stück.

Die Prinzeninseln von Istanbul

Die Prinzeninseln von Istanbul


Nach dieser amüsanten Vorstellung, die uns zugegeben, wirklich die Zeit verkürzte, dauerte es auch nicht mehr lange, bis wir auf die Inseln zusteuerten. Das erste Mal stiegen wir bei der Insel Burgazada. Eher ausversehen, als gewollt, da es doch manchmal etwas unübersichtlich ist. (Falsch aushängende Pläne oder abgeänderte Routen, sind jetzt nicht so untypisch.) Trotzdem war es nicht schlimm, da die Insel ebenfalls wirklich schön war. Die Kutscher wollten uns zwar zu einer Fahrt locken, aber wir entschieden uns, die Insel so zu erkunden.

Die Prinzeninseln von Istanbul

Die Prinzeninseln von Istanbul

Die Prinzeninseln von Istanbul


Besonders schön waren die Stände mit frisch gefangenem Fisch oder einer unglaublich großen Auswahl an Früchten und Gemüsesorten, von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört habe. Daher entschieden wir uns auch, im Supermarkt für später noch etwas einkaufen zu gehen. Ich mache das total gerne in anderen Ländern, da das Angebot meistens doch so anders ist und auch anders schmeckt und du schon etwas Glück haben musst, um etwas für dich appetitliches zu finden.

Die Prinzeninseln von Istanbul

Die Prinzeninseln von Istanbul

Die Prinzeninseln von Istanbul


Das zweite Mal fuhren wir zur Insel Heybeliada, die am besten zum Baden geeignet sein soll und zu der wir auch eigentlich ursprünglich wollten. Die Insel gefiel mir persönlich auch noch etwas besser, da sie nicht ganz so überladen war und ich vorallem von den Fichtenwäldern ganz angetan war. Das Problem ist, dass es bei der Insel nicht wirklich Strände gibt, die öffentlich zugänglich sind. Es geht im Gegenteil viel abgetrennte Bereiche, für die man Geld zahlen musste. Wir fahren am Ende einen ganz guten Platz, wo wir je 10 TL (3,50€) Eintritt zahlten. Dafür mussten wir aber auch zuerst etwas suchen.

Die Prinzeninseln von Istanbul

Die Prinzeninseln von Istanbul

Die Prinzeninseln von Istanbul


Mehr gemacht als da liegen und uns ausruhen, haben wir aber auch nicht, weshalb da auch jetzt nicht so viel zu erzählen ist. Am Abend gabs dann allerdings noch einen unglaublichen Sonnenuntergang mit der Skyline von Istanbul. Da haben wir echt Glück gehabt mit diesem tollen Panoramabild!

Die Prinzeninseln von Istanbul

Freut euch also auch noch auf den letzten Teil, wo ich euch die Moscheen vorstellen werde. Außerdem habe ich noch einen Travelguide geplant.

Laura
Laura ist langjährige Bloggerin. Bereits als Kind reiste sie über die halbe Weltkugel und war fasziniert von anderen Ländern und Kulturen. Heutzutage interessieren sie besonders exotische Küchen, weil sie selber für ihr leben gern kocht und backt.

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