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Erlebe das junge Salzburg!

Erlebe das junge Salzburg!

Salzburg stand im Mai bei mir auf dem Plan. Nachdem ich bereits letztes Jahr im Dezember dort die Weihnachtsbäckerei eingeläutet hatte, wurde ich gleich ein zweites Mal eingeladen. Dieses Mal von Salzburg Tourismus*, die mir und anderen Bloggern das junge Salzburg zeigen wollten. Da mir schon beim ersten Besuch Salzburg wirklich sehr gut gefallen, weil es einfach eine unglaublich schöne Stadt ist, habe ich natürlich zugesagt und machte mich von Berlin aus auf den Weg. Im Folgenden möchte ich euch gerne erzählen, was wir alles erlebt haben, was uns geboten wurde und wer alles dabei war. Wir fahren eine schöne Truppe, die sich alle gut miteinander verstanden haben, wodurch die Reise zu einem schönen Erlebnis vor. Was wir also genau gemacht haben, werde ich euch jetzt erzählen. Kommt mit und begleitet mich virtuell ins junge Salzburg.

Freitag, 20. Mai 2016


In Salzburg wurde ich von einem nasskalten Wetter begrüßt. Die Wolken hängten so tief, dass man die Berge schon fast gar nicht mehr sehen konnte und ich dachte panischer Weise, dass ich mein Koffer völlig falsch gepackt hatte. Etwas fröstelnd ging ich dann über den Flugplatz und suchte mir den Bus in die Innenstadt. Dabei wurde dann aber gottseidank das Wetter auch wieder etwas besser und voller Vorfreude, machte ich mich auf zum Hotel. Über das Eco Suite Hotel* erzähle ich im Video auch am Anfang ein bisschen, da möchte ich hier nicht noch weiter drauf eingehen. Für mich war diese Reise besonders spannend, da auch viele österreichische Blogger und welche aus der Schweiz teilnahmen. Ich bewege mich ja eigentlich unter den deutschen Bloggern und kannte daher, bis auf Caro, niemanden persönlic. Wir trafen uns alle im Hotel und dann ging es auch schon los zu unserer ersten Station: Der Festung Hohensalzburg, die ich bereits einmal besucht hatte, aber einfach das Standard-Touri-Programm von Salzburg ist. Ich muss auch zugeben, dass man von da oben einen ziemlich schönen Blick auf die Stadt hat und das Fahren mit der Seilbahn immer wieder Spaß macht.

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Danach hatten alle ziemlich Hunger und uns wurde als erstes das Burgerrestaurant Ludwig* gezeigt, das nicht nur richtig cool eingerichtet ist, sondern auch wirklich leckerer Burger anbietet. Am Anfang ist es ja immer noch etwas unbehaglich, gerade wenn man eigentlich kaum jemand kennt und noch nicht weiß, wie die anderen so drauf sind. Unsere Veranstalter Caro, Matthias, Eva und Martina haben es aber wunderbar geschafft, das Eis zu brechen und so saßen wir sehr schnell lachend und vergnügt im Restaurant und haben uns über typische Blogger Situationen ausgetauscht. Am Abend war ich dann ehrlich gesagt ziemlich fertig, da ich direkt von der Uni nach Salzburg geflogen war und ich mich sehr nach einer heißen Dusche sehnte. Dann gab es tatsächlich vor meinem Hotelzimmer noch eine große Überraschung, da man von meinem Balkon aus einen perfekten Blick auf ein Feuerwerk hatte, dass an diesem Abend in Salzburg gezündet wurde. Und ich kann euch sagen das war mal ein Feuerwerk! Ich hab bis jetzt noch keins gesehen, dass im Vergleich so groß und so schön war. Für mich der perfekte Abschluss eines schönen Tages.

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Samstag, 21. Mai 2016


Der nächste Tag stand unter dem Motto: Auf die Räder und los, die Stadt erkunden! Wir wurden in drei verschiedene Gruppen eingeteilt, die alle einen unterschiedlichen Schwerpunkt hatten und damit unterschiedliche Seiten des jungen Salzburgs zeigten. Es gab die Gruppen „Kunst.sinn“, „genuss.sinn“ und „leicht.sinn“. Spontan wollte ich in die Kunstgruppe gehen, da mich dort das Programm am meisten interessiert hatte. Ursprünglich hatte ich mich aber für die Genussgruppe ausgesprochen. In die Kunstgruppe ging ich dann schließlich doch nicht, weil die Genussgruppe sonst nur noch aus zwei Personen bestanden hätte und ich Marta und Eva nicht im Stich lassen wollte. Doch ich denke, für euch kann das ganz von Vorteil sein, da ich nun viele Essenssports in Salzburg habe, die vielleicht für euch auch ganz interessant sind.

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Schnell auf die Räder geschwungen und los. Eva, Marta und ich machten uns als erstes auf zu einem nicht wirklich geheimen Café in Salzburg, aber für eine Salzburger Genuss Tour einfach unersetzlich. Es fing nämlich süß an und handelte sich um Pralinen. Die meisten wissen wahrscheinlich jetzt schon, was jetzt kommt: Es ging zum Erfinder der Mozartkugel. Die Familie Fürst mit dem gleichnamigen Café ist nämlich wirklich die Familie, die diese berühmte Speise erfunden hat. Das Café befindet sich schon seit Jahren in Familienbesitz. Jährlich werden dort 3 Millionen Pralinen verkauft. Sie haben auch schon öfter Angebote bekommen, ihre Pralinen in München oder in anderen Städten zu verkaufen, aber sie sind immer in Salzburg geblieben und werden das auch weiterhin tun. Alle Pralinen sind Hand gemacht und eine kostet 1,20 €.

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Zweite Station: Kaffee! Etwas was sowohl in Deutschland als auch in Österreich sehr geschätzt wird, ist frischer und auch guter Kaffee. Deshalb durfte dieser natürlich auf der Genusstour nicht fehlen und dafür eignet sich perfekt das Röstzimmer 15, denn dort wird der Kaffee nicht nur frisch gemahlen, sondern auch selbst noch geröstet mit einer wirklich coolen Maschine. Die Besitzerin hat uns sogar den ganzen Restprozess gezeigt, was unglaublich interessant war, da ich sowas zuvor noch nie selber gesehen habe, sondern immer nur die fertigen Kaffeebohnen aus der Tüte. Wir haben uns dort dann auch etwas verquatscht, weil es einfach so interessant ist, wie man auf die Idee kommt selber Kaffee zu rösten. Sie erzählt uns zum Beispiel dass man dafür jede Menge Geld investieren muss, bevor man überhaupt selber Kaffee rösten kann. Für die Bohnen hat sie beispielsweise 50.000 € im Voraus zahlen müssen. Hättet ihr gedacht, dass man dafür so viel Geld aufbringen muss?

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Es war so spannend, dass wir etwas die Zeit vergaßen und damit nur noch Zeit für eine Station hatten. Der letzte Laden „Sporer“ befand sich mitten in der Altstadt und was konnte man da trinken? Den guten Alkohol. Es war etwas komisch, bereits zur Mittagszeit etwas Alkoholisches zu trinken, aber kann man ja mal machen. Es war unglaublich voll dort, denn die Salzburger mögen wohl sehr ihr Schnäpschen zur Mittagszeit. Wir waren aber ganz brav und haben nur einen Aperitif getrunken. Es wurde uns dann noch ein Mocca-Schnaps angeboten, an dem habe ich aber nur genippt. Lecker hat er allerdings wirklich geschmeckt!

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Danach ging es – wie sollte es anders sein – schon wieder zum Essen. Dieses Mal war das der gemeinsamen Treffpunkt mit den anderen und es gab spanisches Essen zu Mittag im Die Cabreras! Dabei wurden wir mit Gitarrenklängen vom Sänger Jay Cooper unterhalten, was ich wirklich sehr schön anhörte. Er kommt selber aus Salzburg, daher durfte er bei der Tour natürlich nicht fehlen.

Der Nachmittag war zur freien Gestaltung freigegeben und ich machte, gemeinsam mit Steffi, noch eine kleine Radtour durch Salzburg. Man muss ja wirklich sagen, die älteren Leute in Salzburg sind sowas von aggressiv und belehrend, wenn man mit einem Fahrrad nicht exakt auf der richtigen Fahrspur fährt, so dass ich schon manchmal etwas frech antwortete. Ich ließ sie dann meistens mit irritierten Gesichtern zurück. Zum Schluss setzen wir uns noch an die Salzach und beobachteten die Schiffe die auf dem Wasser Walzer tanzen. Ja ihr habt richtig gelesen! Es wurde Walzer gespielt und dabei drehte sich das Boot fröhlich einmal links herum und dann wieder rechts herum. Ich weiß ja nicht, ob mir das schlecht geworden wäre.

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Nein, an diesem Tag hatten wir noch nicht genug Essen, deshalb durften wir abends in der Edelweiss Cooking School nochmal selber ran und lernten, wie man zwei typisch österreischische Gerichte zubereitet: Apfelstrudel und Salzburger Nockerl. Das hat wirklich Spaß gemacht und Apfelstrudel hätte ich mir auch ehrlich gesagt schwerer vorgestellt. Die Nockerl waren bei uns eher die Schiefen Berge von Salzburg, aber es ist ja der Wille, der zählt! Im Video könnt ihr noch mehr davon sehen. Ich war in einer Gruppe mit Jasmin, Nike und Steffi. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht, wie man vielleicht auch im Video erkennt!
Der Abend wurde dann noch mit ein paar Cocktails ausgeklungen und ich fiel dann nur noch müde ins Bett!

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Sonntag, 22. Mai 2016


Da wars schon fast wieder vorbei! Am letzten Tag stand zuerst der Graffiti-Workshop an. Jeder durfte sich dabei mit den Dosen ausprobieren und wir sprühten an eine Wand unseren Hashtag #visitsalzburg.

Das lustige an der Geschichte ist eigentlich das, was danach passierte. Wir haben nämlich sofort eine Antwort bekommen, als wir weitergezogen sind. Offensichtlich haben wir da ein paar Sprayer ordentlich verärgert, da wir ihr Kunstwerk übersprüht hatten. Aufgrund von Martas Instagramposting hatten sie dann direkt eine Botschaft an die Wand gesprüht, die folgendermaßen lautete: „Marta: Don’t fuck with us or we fuck u“. Wir haben uns dann in unserer Facebookgruppe sehr darüber amüsiert. Von unserer Seite hatten wir nichts falsch gemacht, da dies eine genehmigte Wand war. Eigentlich ist es ja auch etwas ganz normales, dass Graffitis manchmal übergemalt werden. Tja, das wussten die Jungs wohl nicht.

Danach ging es dann noch zum Abschiedsessen, dass ich leider nicht mehr festgehalten habe.

Erlebe das junge Salzburg!

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Das war meine Reise nach Salzburg. Hier nochmal eine Übersicht über alle Blogger, die dabei waren:

Nike von nikes herz tanzt
Jasmin von Elbmadame
Berit von Marmeladekisses
Mirela von coral and mauve
Hannah von provinzkindchen
Steffi von bellemelle
Nina von Tiroler Madl
Judith von Atelier Judith
Marta von Style Sandbox
Matthias und Eva von Fräulein Floras Favourite Hangouts
Caro von Ach du gute Güte. Der Salzburg-Blog.

Ich bedanke mich bei den Veranstaltern recht herzlich für die Einladung!

* Ich wurde zu dieser Reise eingeladen und die Kosten wurden komplett übernommen. Meine Meinung ist aber trotzdem nicht käuflich und entspricht der Wahrheit.

Laura
Laura ist langjährige Bloggerin. Bereits als Kind reiste sie über die halbe Weltkugel und war fasziniert von anderen Ländern und Kulturen. Heutzutage interessieren sie besonders exotische Küchen, weil sie selber für ihr leben gern kocht und backt.