AsienKambodscha

Travel Guide für Kambodscha

Travel Guide für Kambodscha

Warst du schon einmal in Südostasien? Thailand oder Hongkong, Vietnam oder Laos? Viele Reiseveranstalter bieten Reisen in diese Länder an, aber Kambodscha steht nicht so häufig auf dem Programm – oder nur als Südostasien-Tour – Laos, Vietnam, Kambodscha. Eine solche „Bandel-Reise“ ist natürlich interessant, lässt aber für die Highlights jedes Landes zu wenig Zeit. Wir haben uns drei Wochen lang Kambodscha angesehen, und es war die richtige Entscheidung. Für die Tempelanlagen des Khmer-Reiches – Angkor Wat – sind drei bis vier Tage gut bemessen. Wer auch nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, ans Meer und nach Rabbit Island möchte, für den sind zwei Wochen eine sportliche Herausforderung. Wir haben es mit kluger Planung geschafft, ohne zu viel Stress zu haben. Im Travel Guide sind alle Tipps rund um das Khmer-Reich zusammengefasst.

Flug nach Phnom Penh oder nach Siem Reap?

Wer nach Kambodscha möchte, sollte sich vorher überlegen, was er sehen möchte und in welcher Reihenfolge. Stehen die Tempelanlagen von Angkor Wat ganz oben auf der Wunschliste, ist Siem Reap als Flugziel optimal, denn die Stadt liegt nur 15 Minuten von Angkor Wat entfernt. Wer sich nicht für buddhistische Tempel interessiert, kann die Hauptstadt Phnom Penh anfliegen.

Tempelanlage Angkor Wat

Bei den Tempeln von Angkor Wat scheiden sich die Geister. Die einen sagen: Eine Kambodschareise, ohne alle Tempel gesehen zu haben, ist so, als wäre man nicht dort gewesen. Die anderen meinen: Hast Du einen gesehen, kennst Du alle. Wir meinen: Die Tempelanlage von Angkor Wat gehört zu den spektakulärsten alten Bauwerken der Welt. Die monumentalen Tempel der Khmer-Dynastie, die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden, sind eine lohnende Erfahrung – nicht nur für Touristen, die sich für Geschichte oder Architektur interessieren. Die mehr als tausend Jahre alten Tempel zählen zu den sieben Weltwundern und es wäre ignorant, sich dieses kulturgeschichtliche Highlight nicht anzusehen. Allerdings besuchen jährlich mehr als zwei Millionen Touristen die Tempelanlagen, ein einsamer Spaziergang, um die tausend Jahre alte Geschichte zu atmen, ist ausgeschlossen. Wer ein paar Tipps beachtet, kann den Tempelbesuch aber trotzdem genießen.

Tipp1: Mit dem Tuk Tuk nach Angkor Wat

Am besten kommt man mit dem Tuk Tuk nach Angkor Wat. In den meisten Hotels kann man sich ein Tuk Tuk mit Fahrer für einen Tag für 15 Dollar buchen, der dann den ganzen Tag zur Verfügung steht und die Gäste am Nachmittag wieder zum Hotel zurückbringt. Gezahlt wird nicht an den Tuk-Tuk-Fahrer, sondern ans Hotel (außer Trinkgeld).

Tipp 2: Eintrittskarten für Angkor Wat

Für Angkor Wat braucht man Eintrittskarten. Die Tuk-Tuk Fahrer kennen sich aus und bringen die Touristen zuerst an die Ticketschalter. Es gibt Tickets für einen Tag (37 Dollar), für drei Tage (62 Dollar) und für sieben Tage (72 Dollar). Für die Eintrittskarten wird man fotografiert und die Eintrittskarte mit Foto ausgedruckt. Gezahlt wird bar oder mit Kreditkarte.

Tipp 3: Reihenfolge der Tempel festlegen

Die Entscheidung, welchen Tempel man zuerst sehen möchte, muss man dem Tuk-Tuk Fahrer mitteilen, er wartet dann am jeweiligen Tempel. Die größeren Anlagen Angkor Wat, Ta Prohm und der Bayon Tempel liegen nicht weit auseinander, der Besuch kann verbunden werden.

Tipp 4: Kleinere Tempel am Vormittag, größere von 13 bis 15 Uhr

Wer vermeiden will, zu viele Touristengruppen anzutreffen, sollte am Vormittag die kleineren Tempel besuchen, die Tuk-Tuk-Fahrer kennen sie alle. Zwischen 13 und 15 Uhr gehen die Reisegruppen meist Mittagessen, dann entspannt sich die Situation in den großen Tempeln von Angkor Wat und man kann die Besichtigung ruhiger angehen.

Tipp 5: Kleiderordnung für den Tempelbesuch

Kurze Shorts und Tops sind ungern gesehen, Schultern und Knie müssen beim Tempelbesuch bedeckt sein. Mache Tempelwächter nehmen es damit ganz genau. Besonders wichtig ist festes Schuhwerk, also keine Flipflops. Eine Kopfbedeckung oder ein Schirm schützen vor der Mittagssonne und verhindern einen Sonnenstich.

Tipp 6: Mit dem Auto zum Tempel Banteay Srei

Der Tempel Banteay Srei wird von allen Tempeln am wenigsten besucht, er liegt aber auch am weitesten entfernt von Angkor Wat. Mit dem Tuk Tuk wäre man zu lange unterwegs, deshalb ist für die Fahrt zum Banteay Srei ein Auto mit Fahrer besser (Fahrtzeit: 1,5 Stunden).

Phnom Penh – Hauptstadt der sozialen Unterschiede

Die Millionenmetropole Phnom Penh liegt am Zusammenfluss des Tonlé Sap und des Mekong. In der Zeit des Khmer-Reiches zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert war Phnom Penh ein bedeutendes religiöses und politisches Machzentzentrum Südostasiens. 1864 begann die Kolonialzeit der Franzosen in Kambodscha, die bis 1954 dauern sollte und in der die Franzosen die Verwaltung, die Wirtschaft und die Kultur bestimmten. Im Jahr 1975 begann eines der dunkelsten Kapitel von Kambodscha: die Zeit der Roten Khmer. Es dauerte bis 1979 und kostete mehr als zwei Millionen Menschen das Leben. Mit dem Einmarsch der Roten Khmer mussten fast alle 1,5 Millionen Bewohner Phnom Penh verlassen, nur etwa 20 000 Mitglieder der Roten Khmer blieben zurück.

Heute ist die Stadt wieder eine Metropole mit 1,5 Millionen Einwohnern, aber die sozialen Unterschiede sind enorm. Zwischen Tausenden Tuk Tuks fahren die teuersten Autos der Marken Rolls-Royce, Bentley, Maybach, Porsche und Mercedes.

An der Uferpromenade reihen sich Restaurants, Bars und Massagestudios aneinander, die von den Touristen aus Europa und Australien gut leben können. Im prachtvollen Königspalast und der Silberpagode, im Nationalmuseum und in den exklusiven Rooftop-Bars sind die Touristen ebenso gern gesehen.

In der Nähe des Hauptbahnhofs liegt der riesige Zentralmarkt, der zwischen 1935 und 1937 im Art-déco-Stil gebaut wurde. Der Phsar Thmei (Neuer Markt) ist ein Gebäude mit riesiger Kuppel, unter der die Händler fast alles verkaufen: Hummer, Garnelen und Krebse (alle noch lebend), Fische aller Art, Gemüse, Obst, Backwerk, Kräuter, Tee, Nüsse, lebende Hühner, Enten und Schlangen. Aber auch Diamanten und teure Uhren, Elektronik-Artikel, Kleidung, Spielsachen und, und, und. Geöffnet ist der Zentralmarkt jeden Tag von 7 bis 18 Uhr.

Wer dann immer noch nicht genug vom Shopping hat, kann den Nachtmarkt von Phnom Penh besuchen. Neben Shopping gibt es hier Livemusik und die unterschiedlichsten kambodschanischen Spezialitäten zu erschwinglichen Preisen.

Besuche das Tuol-Sleng-Genozid-Museum in Phnom Penh

Dinge, die du in Kambodscha unbedingt machen musst

Kambodscha ist der Beweis dafür, wie wenig wir eigentlich über die Geschehnisse in der Welt wissen. Wenn ich Leute in meinem Umfeld fragen würde, was 1975 und 1979 in Kambodscha passierte, würden mich wahrscheinlich viele nur fragend anssehen. Ich kann es niemandem verübeln. Vor meiner Reise nach Kamboscha hätte ich das wohl auch nicht so richtig beantworten können. Deshalb empfehle ich euch wirklich dringend das Tuol-Sleng-Genozid-Museum in Phnom Penh zu besuchen. Auch wenn ich finde, dass Phnom Penh ansich keine so sehenswerte Stadt ist, lohnt es sich allein schon, wegen dem Museum und den Killing Flieds in die kambodschanische Hauptstadt zu reisen.

Doch was für ein Museum ist es? Hierbei handelt es sich um das ehemalige S21 Gefängnis der Roten Khmer. Wer zur Herrschaft der Roten Khmer in dieses Gefängnis (das im Übrigen davor eine Schule war) transportiert wurde, musste mit dem Tod rechnen, da hier nur die Menschen hinkamen, die als schuldig angsehen wurden. Die Menschen wurden verhört und gefoltert. Manchmal ging dies über mehrere Monate, bis die Wächter das für sie richtige Geständnis erzwungen haben. Ungefähr 18.000 Menschen kamen hier ums Leben. Nur 14 konnten zum Ende der Herrschaft befreit werden. Davon verstarben jedoch sieben an den Folgen der Folter zeitnah danach.

Ihr seht, ich könnte hier noch sehr viel schreiben, da mich auch emotional das Thema sehr mitnahm. Daher empfehle ich euch wirklich, wenn ihr euch etwas mehr mit der Herrschaft der Roten Khmer und die systematische Ermordung des eigenen Volkes auseinandersetzen möchtet, dieses Museum zu besuchen. Es ist nicht zu vergleichen mit einem Museum in Deutschland. Mit dem Audio-Guide und den ausgestellten Stücken erhaltet ihr ein sehr gutes Bild (soweit dies für uns nachvollziebar ist, ohne dabei gewesen zu sein), was für grausame Taten die Roten Khmer begangen haben.

Kurz bevor ich nach Kambodscha geflogen bin, wurde auf Netflix der Film “Der weite Weg der Hoffnung” (EN: First They Killed My Father: A Daughter of Cambodia Remembers) veröffentlicht, indem aus der Sicht eines Mädchens über ihre Erlebnisse mit den Roten Khmer erzählt wurde. Wenn ihr also plant, in dieses Museum zu gehen, empfehle ich euch, vorher noch den Film zu sehen.

Von Phnom Penh nach Kep an den Golf von Thailand

Reisen innerhalb Kambodschas ist nicht schwer, wenn man bereit ist, auf ein wenig westlichen Komfort zu verzichten. Es gibt mehrere Möglichkeiten, von Phnom Penh aus ans Meer zu reisen: mit dem Taxi, dem Bus oder der Bahn.

Mit dem Taxi dauert die Fahrt etwa drei Stunden und kostet 100 Dollar.

Mit einem privaten Busunternehmen dauert die Fahrt ebenfalls fünf Stunden und kostet inklusive Platzreservierung 10 Dollar. Die Busse sind größer und die Sitze komfortabler.

Mit der Bahn, die noch aus der Kolonialzeit stammt, aber eine Klimaanlage hat, dauert die Fahrt etwa fünf Stunden und kostet inklusive Platzreservierung 8 Dollar.

Kep (Schlaraffenland der Krabben) und die Pfefferfarmen

Der Ort Kep liegt direkt am Meer und ist ein Schlaraffenland der Krabben. In unzähligen Restaurants werden fangfrische Krabben serviert, die man nirgendwo frischer und leckerer zubereitet bekommt. Auf einem riesigen Fischmarkt werden täglich frische Fische angeboten, außerdem Obst und Gemüse, und natürlich brutzelt und köchelt es auch hier an jeder Ecke in unzähligen Pfannen. Das ist alles sehr lecker – aber mehr gibt es in Kep auch nicht zu sehen.

Etwa 30 Minuten außerhalb der Stadt befinden sich mehrere Pfefferfarmen, wo der berühmte Kampot-Pfeffer angebaut und in die ganze Welt verschickt wird. Man erreicht die Farmen am besten mit einem Tuk Tuk und zahlt für die Hin- und Rückfahrt sowie die Wartezeit 10 bis 15 Dollar.

Rabbit Island heißt eigentlich Koh Tonsay

Wer sich am Strand entspannen und klares Wasser genießen möchte, ist auf Rabbit Island bestens aufgehoben. Die Überfahrt in einfachen Holzboten vom Hafen in Kep dauert gerade einmal 20 Minuten. Die Insel ist nicht übervölkert, und am Strand stehen ausreichend Liegen, die die Besucher kostenlos nutzen können. Neben Palmen gibt es die für tropische Küsten typischen Mangrovenbäume, die der Insel einen ursprünglichen und etwas wilden Charme verleihen. Wer zur Insel fährt, sollte sich ein Buch mitnehmen, denn es gibt kein WiFi, und wer keine Simkarte für Kambodscha hat, ist für einen Tag von der virtuellen Welt abgeschnitten – kann sich aber dafür wirklich erholen.


Nachdem wir drei Wochen durch Kambodscha gereist sind, haben wir auch in so manchen Hotels geschlafen und Restaurants gegessen. Wir möchten euch heute einen kleinen Guide geben, wenn ihr noch auf der Suche nach passenden Unterkünften und Essensmöglichkeiten seid. Dieser Artikel ist in die Städte, in denen wir waren, aufgeteilt.

Siem Reap

Apsara Suorkear Villa

Das erste Hotel, in dem wir in Kambodscha gewohnt haben, war die Apsara Suorkear Villa. Entschieden haben wir uns dafür, weil wir ein sehr gutes Angebot im Internet gefunden hatten. Die Bewertungen meinten, es sei eine kleine Oase in der hektischen Stadt und trotzdem nicht weit von der Pub Street entfernt. Die Bewertungen sollten recht behalten. Bis auf die Lage war das Hotel wirklich sehr schön und ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Es hat einen kostenlosen Tuk Tuk Service in die Stadt und Frühstück ist hier auch inklusive. Wenn ihr es also wirklich etwas stressfreier haben möchtet, empfehle ich euch dieses Hotel.

Restaurants und Hotels in Kambodscha, Kep

De Sonyn Boutique

Da wir auch wieder von Siem Reap zurückflogen, suchten wir uns für die letzten Tage ein etwas zentraleres Hotel aus. Von meinen Mitreisenden wurde einstimmig entschieden, dass sie dieses Hotel am besten fanden. Es ist wirklich sehr hübsch, verfügt über einen Pool (der allerdings sehr kalt ist) und ist sehr gut gelegen. Du musst hier kein Tuk Tuk nehmen, um zur Pub Street oder andere größere Plätze zu gelangen, was natürlich sehr nützlich sein kann.

Restaurants und Hotels in Kambodscha, Siem Reap

Restaurants

1. Genevieve’s Restaurant In diesem Restaurant waren wir am ersten Abend. Es war nicht so weit weg von unserem ersten Hotel, ist damit aber doch etwas außerhalb von Siem Reap (wobei die Stadt nicht groß ist, aber für die Einwohner wäre das schon etwas weiter weg). Hier habe ich mein erstes Lok Lak gegessen und am Ende der Reise festgestellt, dass es gleichzeitig das beste Lok Lak war, dass ich gegessen habe. Die Kellnerin war unglaublich freundlich und die Preise in Ordnung, aber etwas teurer, als andere Restaurants.

2. The Christa Restaurant & Bar Vom Preis-Leistungs-Verhältnis war dieses Restaurant das beste in Siem Reap. Es war wirklich sehr günstig und hat trotzdem sehr leckere Speisen im Angebot gehabt. Jedoch ist es etwas versteckt. Wir mussten durch eine dunkle Gasse, um zu dem Restaurant zu gelangen. Dafür ist es aber auch nicht so überladen und man kann gemütlich sitzen.

3. Madam Moch Khmer Restaurant Ebenfalls ein sehr gutes Restaurant, das zudem auch noch sehr günstig war! Es befindet sich im Zentrum in einer Seitenstraße, wodurch es nicht ganz so laut dort ist. Trotzdem ist es manchmal schwer gewesen, überhaupt noch einen Platz zu finden. Wer aber günstiges Khmer Essen mag, sollte hier essen.

4. Brown Coffee Dieses Restaurant kannten wir schon aus Phnom Penh. Hier konnte man immer sehr gut frühstücken gehen, wobei hier fast nur westliches Essen angeboten wird. Das Essen ist auch etwas teurer, aber dafür ist das Restaurant sehr sauber und modern eingerichtet.

5. Brother Bong Cafe Dieses tolle Frühstücks-Restaurant haben wir leider erst am letzten Tag unserer Reise ausprobiert. Ich war sehr begeistert, da es auch andere Speisen anbietet, als die anderen Restaurants. Die Preise sind total in Ordnung und deshalb eine ganz klare Empfehlung von mir.

6. TRY ME Restaurant Dieses Restaurant ist gegenüber vom Madam Moch Khmer Restaurant und bei diesem Namen mussten wir es einmal ausprobieren. Besonders die Shakes sind hier unglaublich lecker und kosten nur einen Dollar! Der Rest der Speisen ist ebenfalls sehr günstig.

Phnom Penh

De Art Hotel

Im De Art Hotel waren wir während unserer Zeit in Phnom Penh. Wir hatten hier das totale Kontrastprogramm. Mitten in der Stadt und alles sehr spartanisch. Das Hotel hat mir grundsätzlich gut gefallen, jedoch finde ich, dass die Fotos sehr trügen. Beispielsweise ist in den wenigsten der Zimmer ein Fenster. Stattdessen gibt es Milchglas. Zudem ist das Hotel inzwischen auch nicht mehr auf dem neusten Stand. Viele Dinge sind schon älter, als sie auf den Fotos wirken. Die Lobby sieht auch schon längst nicht mehr so aus. Ich vermute, sie haben vor ein paar Jahren umgebaut und die Fotos einfach nie aktualisiert.

Zudem ist es abends lauter – was wir aber vorher schon wussten – weil es direkt am Night Market gelegen ist. Wenn du sofort mitten im Geschehen sein willst, ist dies aber trotzdem eine gute Option und um 23 Uhr schließt der Markt, weshalb es dann auch ruhiger wird.

Restaurants und Hotels in Kambodscha, Phnom-Penh

Restaurants und Hotels in Kambodscha, Phnom Penh
Restaurants:

1. Bopha Phnom Penh – Titanic Restaurant Am ersten Abend in Phnom Penh waren wir in diesem Restaurant. Es wurde von einem Bekannten empfohlen und besonders die Aussicht auf den Tonle Sap ist super in diesem Restaurant. Vom Essen würde ich jedoch nicht zu viel erwarten. Es ist nicht besser oder schlechter, als in anderen Restaurants, ist dafür aber um einiges teurer. Wenn ihr eine schöne Aussicht genießen wollt, könnt ihr hier hin gehen, ansonsten würde ich es nicht empfehlen.

2. Brown Coffee Wie oben schon beschrieben, haben wir dieses Café in Siem Reap und Phnom Penh besucht. Wir hatten es zufällig entdeckt, weil wir auf der Suche nach einem Frühstückscafé waren, das auch noch in unserer Nähe war. Ich mochte das Café sehr gerne und bin gern hierhin gegangen. Im Vergleich zu anderen Restaurants, ist es etwas teurer, aber nicht wesentlich viel.

3. Le Moon Rooftop Lounge Wenn ihr Cocktails trinken und den Sonnenuntergang in Phnom Penh beobachten wollt, empfehle ich euch diese Rooftop Lounge. Sie hat eine tolle Aussicht auf den Tonle Sap und gemütliche Sitzecken.

4. FCC Cambodia Wenn ihr an der Promenade von Phnom Penh entlang lauft und verzweifelt ein Restaurant sucht, dann empfehle ich euch dieses hier. Es ist um einiges besser, als die anderen Restaurants und da es auf dem Dach ist, ist es auch nicht so laut, wie die Restaurants, die direkt an der Straße liegen. Aufgrund des Standortes sind die Preise hier etwas höher, aber das Essen ist gut. Ich habe hier das erste Mal Amok probiert und war sehr zufrieden mit meiner Auswahl.

5. Cam Cup Café Ebenfalls ein Frühstücks-Restaurant ist das Cam Cup Café. Sehr freundliche Bedienung und günstige Preise. Das Essen ist auch lecker und deshalb eine klare Empfehlung von uns.

6. Aquarius Hotel and Urban Resort Da wir an einem Tag eine kleine Auszeit von Phnom Penh brauchten, haben wir uns für den Rooftop Pool des Aquarius Hotels entschieden. Man zahl hier 12 Dollar Eintritt und kann den ganzen Tag bleiben. Zusätzlich erhält man ein Handtuch. Wir haben auch hier gegessen und für so ein nobles Hotel waren die Preise sehr fair und das Essen auch sehr gut.

7. Feliz Hostel Cafe & Bar Unser Favorit in Sachen Restaurants ist dieses. Sehr versteckt und nicht unbedingt am Ort des Geschehens, aber es lohnt sich, dort hinzugehen. Die Preise sind super und das Essen richtig gut. Besonders die Cocktails haben uns hier gefallen.

8. Feel Good Cafe Von diesem Frühstückscafé waren nicht alle von uns begeistert. Ich fand es schön eingerichtet und mein Gericht hat mir auch sehr gut geschmeckt. Alex hat es leider weniger geschmeckt und für ihn stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Wir können hier also keine abschließende Meinung abgeben.

Kep (Kampot)

Vanna Hill Resort

Dieses Hotel möchte ich eigentlich nicht sonderlich viel promoten. An sich ist es kein schlechtes Hotel und sicher auch für Kep bezüglich der Ausstattung absoluter Standard. Leider war es aber sehr überteuert und wir hätten günstigere Alternativen haben können, die uns das gleiche geboten hätten. Deshalb möchte ich euch stattdessen empfehlen, in Hotels wie Khmer Hands zu gehen. Bei denen seid ihr besser aufgehoben.

Restaurants und Hotels in Kambodscha, Kep

Restaurants und Hotels in Kambodscha, Kep

Restaurants und Hotels in Kambodscha, Phnom Penh

1/2. Holy Crab Kep ist für seine Krabben bekannt. Es ist also nicht verwunderlich, dass viele Restaurants ein “Crab” in ihrem Namen haben. Uns hat das Holy Crab sehr gut gefallen. Es ist etwas teurer als die anderen Restaurants, dafür hat aber hier auch die Qualität gestimmt.

3. La Mouette Seagull Dieses Restaurant haben wir eher aus der Not ausgewählt, da viele Restaurants von 15 bis 18 Uhr schließen und wir genau zu dieser Zeit ein Restaurant suchten. Das Essen war etwas teuer und dafür auch nicht so gut. Also eher eine mittelmäßige Bewertung.

4. Knai Bang Chatt Sailing Club Dieses Restaurant ist etwas weiter weg und hat europäische Preise. Trotzdem ist es eine unglaublich tolle Location und war ein sehr schöner Abschluss in Kep. Zudem waren das wirklich ehrliche Portionen, sodass niemand von uns seinen Teller aufessen konnte. Es war sehr lecker und deshalb absolut eine Empfehlung!


Zu beachten:

Hygiene: Wie überall auf der Welt, ist es auch in Kambodscha möglich, in Restaurants, Imbissen oder auf der Straße mit dem Essen unerwünschte Bakterien serviert zu bekommen. Also immer vorher erst auf euer Bauchgefühl hören, ob es einen guten Eindruck macht oder nicht.

Zudem sollte Leitungswasser in Kambodscha nicht getrunken werden. In Großstädten servieren sie eigentlich nur noch abgepackte Eiswürfel. Überprüfe aber trotzdem kurz davor, ob es sich eventuell um Leistungswasser-Eiswürfel handeln könnte.

Bekömmlichkeit: Auch wenn das Essen im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern für den europäischen Gaumen nicht gewöhnungsbedürftig ist, kann es natürlich sein, dass sich dein Körper erst an die neuen Gewürze gewöhnen muss und eventuell dementsprechend reagiert. Habe also immer eine kleine Apotheke bei dir.

Rechnungen: Die Kambodschaner sind anscheinend auf dem Kriegsfuß mit Rechnungen. Zumindest haben wir es mehrfach erlebt, dass uns eine falsche Rechnung präsentiert wurde. Möglicherweise kann es daran liegen, dass viele die Rechnungen noch per Hand schreiben. Manchmal zu unseren Gunsten (Getränke oder Extra-Bestellungen wurden vergessen, einmal sogar eine ganz falsche Rechnung gebracht) und manchmal zu unserem Nachteil (Getränke wurden doppelt aufgeschrieben oder eine Suppe, die teurer war, als die eigentlich Gegessene). Daher ist es wichtig, immer einmal zu checken, ob auf eurer Rechnung alles korrekt war.


Kambodscha Travel Guide

Betty
Betty arbeitet als freie Journalistin und ist Herausgeberin im Verlag Berliner Journalisten. Im Ullstein-Verlag veröffentlichte sie drei Sachbücher zu den Themen Europa, Verbraucherrecht und der Gleichstellung allein erziehender Mütter.